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09.08.2012, 11:23 Uhr
Henning Rehbaum und Junge Union loben Engagement der Tierschützer des Mammut-Tierheims

Tönnishäuschen -
MdL Henning Rehbaum (CDU) besuchte am Donnerstag das Mammut-Tierheim in Tönnieshäuschen um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen und sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung auszutauschen. Er wurde begleitet vom Vorsitzenden der Jungen Union Kreisverband Warendorf, Michael Sendker, sowie den JU-Mitgliedern Jens Gering und Mark Tennler.
 
Für die Sorgen und Nöte der zumeist ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen sich die CDU-Mitglieder viel Zeit. Rehbaum zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Tierschutzvereins Ahlen und Umgebung e.V. und deren täglicher Arbeit für die Tiere. Im einführenden Gespräch mit der langjährigen Mitarbeiterin Helga Beckmann, die für das Hundehaus zuständig ist, erhielten die Besucher einen Einblick in den oftmals schweren Alltag des Ahlener Tierheimes. Rund 80% der untergebrachten Hunde seien Abgabetiere, so Frau Beckmann.
 
Dies aus verschiedensten persönlichen Gründen der Hundebesitzer. Aber auch finanzielle Aspekte spielten oftmals eine Rolle. In diesem Zusammenhang erwähnte sie die Steuerpflicht bei Anlagehunden (sog. Kampfhunde), die für viele Hundehalter schlicht nicht mehr zu bezahlen sei und die sich deshalb von ihrem Haustier trennen müssten. Zudem seien diese Hunde dann auch schwer vermittelbar. Sie verwies aber auch darauf, dass allein in 2011 95 Hunde, verschiedenster Rassen, erfolgreich vermittelt werden konnten.
 
 Besonders aber die vielen Katzen bereiten dem Tierheim Sorge. Frau Beckmann spricht hier von einer wahren Katzenflut: "Wir plädieren für eine Einführung der Kastrationspflicht bei Katzen, wie es sie bereits in einigen anderen Orten und Städten gibt", so Helga Beckmann im Gespräch mit Henning Rehbaum und Michael Sendker. 
 
Die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Ahlen, Ursula Grinsch, verwies auf die prekäre finanzielle und personelle Lage des Ahlener Tierheins. "Gerade mal knapp 25000 Euro jährlich erhalten wir von den Gemeinden des Kreises Warendorf. Dies reicht eben mal, um eine Vollkraft zu bezahlen", beklagte Frau Grinsch und verwies darauf, das dass Tierheim daher auf zuverlässige ehrenamtliche Helfer dringend angewiesen sei. Allein die jährlichen Tierarztkosten, u.a. für Kastrationen, überstiegen diesen Betrag mehr als deutlich. Der Verein hat zur Zeit ca. 330 Mitglieder und finanziert sich neben öffentlichen Geldern vornehmlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. 
 
"Das uns die CDU endlich auch besucht, freut mich sehr", sagte Frau Grinsch zum Abschluss des Besuches. Zuvor konnten sich die Politiker noch ein Bild vom überfüllten Katzenhaus des Tierheimes machen. "Was ehrenamtlich hier geleistet wird, ist aussergewöhnlich - und viel zu wenig bekannt! Vielen Dank allen Aktiven des Tierheims für ihren Einsatz für hunderte gefundene und abgegebene Hunde und Katzen", lobte Rehbaum das große Engagement des Vereins und rief Katzenbesitzer gleichzeitig dazu auf ihre Katzen kastrieren zu lassen, um so die Flut herrenloser Katzen einzudämmen

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