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19.12.2012, 15:26 Uhr
Grüne Welle kommt – Die Frage ist nur WANN?
Stellungnahme der JU Beelen zur B64

Die Gegner der Umgehungsstraße in Beelen forderten unlängst die Prüfung und Einrichtung einer „grünen Welle“ durch Beelen. Hintergrund ist es den Verkehrsfluss in Beelen zu verbessern. Dass dies aber nicht ohne Probleme und erheblichen Aufwand zu ermöglichen ist , ergab ein Telefongespräch mit dem Landesbetrieb Straßen NRW. Selbst im Optimalfall kann die Grüne Welle frühestens Mitte 2013 durch Beelen rollen.

Die Vorteile liegen auf der Hand.  Der Verkehr auf der B64 würde durch die Vorrangschaltung möglicherweise flüssiger durch den Ort rollen und eine Umgehungsstraße überflüssig machen. So die Intention der B64n-Gegener.

Das dies sich aber aller Voraussicht nach negativ auf den Verkehr und die Anlieger der  Nebenstraßen auswirken wird, ist bei der Überlegung wohl nicht bedacht worden. Die B64 und der Bahnverkehr werden nach der Systemumstellung Vorrang haben. Somit müssten sich die Nutzer der angrenzenden Verkehrswege auf erheblich längere Wartezeiten an den Ampeln einstellen. Dies bestätigte der Landesbetrieb auf Nachfrage. Damit ist die erhoffte Entlastung der Anlieger der B64 nur verlagert auf die Bewohner der Nebenstraßen und wird auch die Anwohner der Ausweichrouten mehr belasten. Unter Betrachtung der Eröffnung des Nahversorgungs-Marktes an der Westkirchener Strasse ist auch dort mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Auch die Baumaßnahmen zur Einrichtung der Grünen Welle werden mit Sicherheit die Geduld der Autofahrer auf eine Probe stellen. Allen voran die Beseitigung des Fußgängerüberwegs auf Höhe der Letter Straße, welcher unbedingt notwendig für die Einrichtung der Grünen Welle ist, muss hier genannt werden.

Der Landesbetrieb teilte mit, dass Anfang kommenden Jahres mit der gründliche Prüfung über die Einrichtung einer Grünen Wellen  begonnen werde. Dies wird der Landesbetrieb aller Voraussicht nach selbst durchführen. Wie viel Zeit dies in Anspruch nehmen wird, konnte seitens Straßen NRW nicht eindeutig benannt werden. Weiterhin ist die Kostenfrage, die die Einrichtung der grünen Welle betrifft, nicht eineindeutig geklärt. Vieles hängt davon ab welche finanziellen Mittel dem Landesbetrieb zur Verfügung gestellt wird. Eine Kostenbeteiligung der Gemeinde kann hierbei auch nicht ausgeschlossen werden. Nach der euphorischen Bekanntgabe, dass die Einrichtung einer Grünen Welle zu gut wie beschlossene Sache ist, muss man nun zu der Erkenntnis kommen: Eine schnelle und unkomplizierte Umsetzung ist unter den bekannten Voraussetzungen kaum möglich und wird mit Sicherheit länger dauern als von den Gegnern der Umgehungsstraße gedacht.

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