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24.04.2015, 14:21 Uhr | Stephan Ohlmeier
Büscher neuer Stellvertretetender Vorsitzender
Tennler zum Beisitzer gewählt

-sto- Kreis Warendorf/Westkirchen. Knapp 50 Jugendliche haben am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung der Jungen Union (JU) Kreis Warendorf ein deutliches Zeichen gegen die ihnen häufig vorgeworfene Politikverdrossenheit gesetzt. Eindrucksvoll unterstrichen sie in der Westkirchener Gaststätte Badde, dass sie sich in vielfältiger Weise aktiv für ihre Zukunft einsetzen.

     Im Mittelpunkt des Abends stand aber die Nachwahl eines stellvertretenden Kreisvorsitzenden, weil die bisherige Amtsinhaberin Petra Lammerdings ihren Posten studienbedingt aufgab. Mit 26 zu 22 Stimmen setze sich Frederik Büscher (Warendorf) knapp gegen Frederik Holz (Sassenberg) durch. Der 22-jährige Student war bisher als Beisitzer im Kreisvorstand aktiv und ist jüngstes Ratsmitglied im Warendorfer Stadtrat. Gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden Michael Sendker (Westkirchen) und dessen Stellvertretern Pascal Meyer (Ahlen) und Sebastian Vennebusch (Oelde) führt Büscher künftig die JU an. Erst in der Stichwahl wurde Mark Tennler (Ahlen) zum neuen Beisitzer gewählt. Sophia Schulze-Zumloh (Warendorf) und Yvonne Friesen (Sassenberg) hatten das Nachsehen.

     „Wir pflegen in der JU eine Mitmachkultur“, sagte Sebastian Vennebusch in Vertretung für den Kreisvorsitzenden Michael Sendker. So habe man wieder für Jugendliche eine Broschüre mit rund 400 Ausbildungsplätzen von 60 heimischen Unternehmen entwickelt oder sich zu Themen wie der Sterbehilfe und Fußball-WM in Brasilien positioniert. Auch eine Veranstaltung zur Zukunft des Handwerks mit der Mittelstandsvereinigung der CDU, ein CDU-Forum zu Jugend und Frauen mit dem JU-Bundesvorsitzenden Paul Ziemiak oder ein Rhetorikseminar mit Reinhold Sendker seien sehr interessant gewesen und hätten allen Teilnehmern viel Spaß gemacht.

     Einen aktuellen Bericht aus Berlin gab der heimische Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker. Sendker betonte, dass „Deutschland Wirtschaftsmotor Nr. 1 in Europa ist“ und in eine leistungsfähige Infrastruktur investiert werden müsse. Im Kreis Warendorf werde als nächstes die B58 bei Beckum neu gebaut und auch beim Neubau der B64n von Warendorf bis Herzebrock-Clarholz ständen die Zeichen laut Sendker gut, bald endlich mit dem Planfeststellungsverfahren zu beginnen. Zudem sprach der Bundespolitiker Themen wie die Mütterrente, Finanzhilfen für Kommunen oder Griechenland sowie Sterbehilfe an.

      Dass die Union auf dem richtigen Weg ist, glaubte auch der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum. Er forderte die Landesregierung auf, Kommunen endlich bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik oder Finanzierung von Kindergärten zu unterstützen. Das neue ökologische Jagdgesetz stehe sinnbildlich für die „Basta-Politik“ der rot-grünen Landesregierung, die knifflige Themen einfach ausblende. „Unser Land kann deutlich mehr. Ich bin sicher, dass wir 2017 das Ruder rumreißen“, sagte Rehbaum und lud die JU zu einem Besuch im Landtag ein. Abschließend dankte Karl-Heinz Greiwe, Vorsitzender der Senioren Union, der JU für ihr Interesse an Politik und versprach weiter einen engen Dialog zu pflegen. So soll es im Herbst wieder ein gemeinsames Treffen beider Vereinigungen geben.


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