Archiv
25.08.2008, 15:04 Uhr
Demographischer Wandel und die Zukunft ländlicher Räume sind zwei Seiten einer Medaille
Die Junge Union des Kreises Warendorf kam kürzlich in Düsseldorf zu ihrer jährlichen Klausurtagung zusammen. Die Teilnehmer hatten sich dieses Jahr zwei Themen vorgenommen, die sie im Rahmen der Tagung ausführlich diskutierten: Zum einen wurde das Thema Demographie behandelt.
Aus dem Kreisvorstand nahmen an der Klausurtagung teil (v.r.n.l.): Tobias Elfrich, Thomas Lorenz, Michael Sendker, Niklas Cordes, Thomas Beckmann sowie der Kreisvorsitzende Tobias Hagemeyer
Der demographische Wandel habe schon jetzt Auswirkungen auf die aktuelle Politik, waren sich die Teilnehmer einig. Beispiele hierfür seien zum einen eine geringere Anmeldezahl an Schulen. Hier seien vor allem Hautschulen in kleinere Gemeinden betroffen. Aber auch in der Städteplanung wird verstärkt auf die Bedürfnisse der älteren Generation Rücksicht genommen, so etwa bei der Errichtung von Gebäuden für altengerechtes Wohnen. Die Junge Union unterstützt die Umsetzung dieser Anforderungen, erinnert aber auch daran, die Jugendpolitik nicht aus den Augen zu verlieren. So dürften Schulen in ländlichen Regionen nicht geschlossen werden bevor alle Möglichkeiten zum Erhalt geprüft wurden. Die Einrichtung von Verbundschulen nach dem Vorbild Ostbeverns müssen beispielsweise auch in Everswinkel vorangebracht werden. Dies mündet in der Frage wie sich der ländliche Raum generell dem demographischen Wandel stellt. Dies war das zweite Themenfeld, welches die Junge Union behandelte. Der Kreisvorsitzende Tobias Hagemeyer machte deutlich, dass der demographische Wandel und die Frage nach der Entwicklung des ländlichen Raumes zusammengehören wie zwei Seiten einer Medaille. Hagemeyer machte deutlich, dass Gemeinden wie Telgte, Everswinkel und Ostbevern durch die positive Randlage zu Münster durch einen Ausbau des ÖPNV noch attraktiver würden. Aber auch ein ausgewogenes Schulangebot macht den ländlichen Raum für junge Familien interessant. Ergebnis der Klausurtagung war, dass sich die JU aktiv in den Kommunalwahlkampf einmischen wird und versucht, möglichst in vielen Gemeindeparlamenten vertreten zu sein. Nur so könnten aktiv die Interessen der jungen Generation vertreten werden, machte Hagemeyer deutlich.

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