Archiv
08.09.2008, 11:51 Uhr
Im Land für die Region eingesetzt
Die Junge Union des Kreises Warendorf war mit vier Delegierten auf dem 41. JU NRW-Tag in Paderborn vertreten. Auf dem Landesparteitag der CDU Jugendorganisation standen neben der Neuwahl des Vorstandes auch die Verabschiedung des Leitantrages „Jugend in NRW“ auf dem Programm.
v.l.n.r.: Die Delegierten der JU Kreis WAF Kreisvorsitzender Tobias Hagemeyer, Mathias Rahner, Thomas Beckmann sowie Marion Sendker
Dieser befasste sich in den Bereichen Schule, Ausbildung und Familie mit der Frage, wie die Situation der Jugend in NRW verbessert werden kann um sowohl dem demographischen Wandel als auch dem Konkurrenzdruck gut ausgebildeter Jugendlichen in Europa entgegenzutreten. Die JU Kreis WAF brachte sich mit eigenen Anträgen aktiv in die Antragsberatungen mit ein. Die Forderungen nach einer Beitragsbefreiung für Kindergärten und Kindertagesstätten, wie in dem Leitantrag vorgesehen, wurde aus dem Kreis WAF zwar begrüßt, da aber die Gemeinden als Träger der Einrichtungen hierdurch erhebliche finanzielle Belastungen entstehen, sei eine generelle Befreiung von den Beiträgen nicht zu verantworten und damit abzulehnen. Der Kreisvorsitzende Tobias Hagemeyer stellte klar, dass die Wünsche des Landes nicht durch die Kommunen finanziert werden dürften. Die Defizite, die aus einer Beitragsbefreiung entstünden, führten bei einer angespannten Haushaltslage zu weiteren Schulden, die die Handlungsfähigkeit der Kommunen einschränkt und so die Gestaltungsmöglichkeit der jungen Generation in Zukunft beeinträchtigt.
Auch in der Schulpolitik brachte sich die JU aus dem Kreis mit ein. So wurde ein zusätzlicher Absatz eingefügt der sich mit der Zukunft des Schulangebots im ländlichen Raum befasst. Hierbei forderten die Warendorfer das Land auf, verstärkt von der Möglichkeit des Schulgesetzes gebrauch zu machen und mehr Verbundschulen im ländlichen Raum zu errichten. Das Beispiel Ostbevern sei in NRW bekannt und auch Everswinkel sowie Gemeinden aus dem Kreis Borken setzen große Hoffnung in die Möglichkeit einen Haupt- und Realschulzweigs in einem Verwaltungsverbund vor Ort anbieten zu können. Hagemeyer machte deutlich, dass der ländliche Raum für junge Familien attraktiv ist, wenn ein ausreichendes Schulangebot vorhanden ist. Durch die Möglichkeit im Schulgesetz kann verhindert werden, dass kleinere Schulen in unserer Region geschlossen werden müssten.
Neben den Antragsberatungen berichtete der NRW-Innenminister Ingo Wolf über die aktuelle Landespolitik sowie der hessische Ministerpräsident Roland Koch über die Zusammenarbeit der Länder NRW und Hessen.

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